Jim

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Jim wurde am 07.10.2000 geboren und ist der Bruder von Jack und der Freund von Lissy. Jim und Jack leben seit November 2000 bei mir. Bis Sommer 2005 lebten die beiden zusammen in einem Käfig (in der Wohnung).

Aus dem Leben von Jim

Als ich noch klein war verstand ich mich mit meinem Bruder sehr gut, bis ich ihm zeigen wollte, wer der Stärkere war (ich glaub es war im Sommer 2001).  Schließlich bin ich geschlechtsreif geworden und im Nachbarkäfig lebte ein Weibchen, das Blacky genannt wurde. Ich hab mich mit meinem Bruder richtig gefetzt, bis Jack geschrieen hat vor Schmerzen. Ich kam daraufhin in Einzelhaft. Einige Zeit später wurden wir (Jack auch) in eine Kiste verfrachtet und zu einem sie nennen ihn glaub ich Tierarzt gefahren. Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr so genau, aber ich verstand mich danach mit meinem Bruder wieder blendend.

Montag, 21.11.2005

Norbert wollte uns am Morgen füttern und er stellte fest, dass ich nicht fressen wollte, nicht bewegen wollte und außerdem hatte ich einen dicken Bauch. Daniela war leider auf Arbeit und konnte gar nichts für mich tun. Als Norbert am Nachmittag mit mir zum Arzt fahren wollte, hatte ich wieder angefangen zu fressen, zu trinken und ich hoppelte auch wieder. Ich hatte einen großen Kothaufen in die Toilette gemacht. Wahrscheinlich hatte ich eine Verstopfung, die ich ohne Hilfe, aber mit schlimmen Schmerzen überstanden hatte. Daniela hat sich bestimmt Riesen Sorgen um mich gemacht.

Dienstag, 14.03.2006

Mir ging es schon seit ein paar Tagen etwas schlecht. Ich wollte nicht mehr alles fressen und ich war auch immer so müde, ich hab oft allein im Stall gesessen und bin nicht wie die anderen rum gehoppelt. Am Dienstag als Dani den Stall sauber gemacht hat, bin ich über die Terrasse gelaufen und hab Schlamm gefressen. Das hat Dani mitbekommen und mich gleich untersucht was mit mir ist. Ich hatte abgenommen, Dani sagte was von 1,3 Kilo (alle anderen wiegen so ca. um die 2 Kilo). Sie hat mich gleich in die Wohnung reingeholt und unter Beobachtung gestellt. Aber mir ging es immer schlechter. Ich hab dieses komische Zeug namens Critical Care gefuttert. Am nächsten Tag ging es mir noch schlechter, ich konnte die ganze Nacht nicht Kötteln, mir hat der Bauch weh getan. Abends ist Dani dann mit mir wohin gefahren, da wurde ich gründlich untersucht. Der der mich untersucht hat sagte was von Nieren nicht richtig in Ordnung oder Stoffwechselstörung, daraufhin hat er mich gepiekt. Und schon wurde ich wieder nach Hause gefahren. Ich wurde dann wieder in den Käfig zurückgesetzt. Naja so richtig gut gings mir aber immer noch nicht. Meine Bauchschmerzen wurden schlimmer, ich hab vor Schmerzen gezittert und mein Bauch hat so komisch gegluckert. Das kenne ich so gar nicht. Heut am Donnerstag geht es mir schon viel besser, seitdem ich wieder Kötteln kann, ich hab auch schon Danis Pflanzen wieder angefressen.

Und das bin ich:

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Hier werd ich gerade in den neuen Stall getragen

Juni 2005

Komme grad (21.07.06, 18.20 Uhr) vom Tierarzt und musste Jim einschläfern lassen.

Bis 16 Uhr war er normal, hat gefressen, gesoffen und geköttelt. Gegen 16.30 Uhr bin ich zum Stall gegangen um nochmals neue Kühlakkus und gefrorene Wasserflaschen reinzulegen. Jim war nicht mehr im Stall. Er lag im Schatten unter den Terrassenstühlen und bewegte sich nicht. Ich dachte an Hitzschlag. Hab ihn mit kalten Handtuch abgerubbelt, die Ohren gekühlt, danach ist er in den Stall gehoppelt und hat sich in die Kloecke gelegt und hat schnell geatmet. Hab ihn voller Panik eingepackt mit eingewickelten Kühlakku, Teddy auch gleich mit und ab zum Arzt.

Dort angekommen, durfte ich auch gleich zum Arzt. Der Arzt hat Temperatur gemessen und meinte ein Hitzschlag ist es nicht, er hat eher Untertemperatur. Jim wurde abgetastet, der Magen-Darm-Trakt war OK, die Herzfrequenz normal, die Köttel die noch raus kamen auch. Der Arzt hat ihm ne Spritze für den Kreislauf gegeben, die eigentlich nach 2 Minuten eine Wirkung hätte zeigen müssen. Er probierte ob er noch schluckt. Negativ. Die Temperatur im Maul war schon kälter als die restliche des Körpers, die Schleimhäute waren schon nicht mehr durchblutet. Er sagte ich habe alles richtig gemacht, aber da steckt noch ein anderes Problem als E. C. dahinter. Er sprach Inzucht an. Treffer Jim ist ein Inzuchthase sowie die anderen die schon tot sind Jack, Blacky auch und Teddy ist nun noch übrig und nun ganz allein.

Ich hab ihn außerdem auf diesen Immunfluoreszenztest angesprochen. Er sagte das das im Prinzip rausgeschmissenes Geld ist, da zu 80% aller Kaninchen positiv sind und E.C. nur auftritt wenn das Tier schon Immun geschwächt ist. Man kann natürlich behandeln, bei einigen hilft es aber bei einigen auch nicht. Der weltweite Kaninchenbestand wird in Zukunft auf natürliche Art und Weise dagegen ankämpfen. Ähnlich wie bei den Menschen mit Hepatitis oder ähnlichem.

Der Arzt empfahl mir keine Inzuchtkaninchen mehr anzuschaffen, da es mit denen nur Probleme gibt. Ich soll aber Teddy trotzdem einen neuen Partner dazu setzen. Ich fragte wie ich das machen soll. Wenn ich ins Tierheim gehe, weiss ich ja nicht ob es ein Inzuchtkaninchen ist. Er erzählte dass es in Cremlingen einen Biobauern gibt, der Kaninchen (er sagte Wald- und Wiesenkaninchen) auf Gesundheit und nicht auf Schönheit züchtet, so wie viele anderen es machen. Die würden dann auch gleich gutes Heu und geeignetes Futter mitgeben.

Jetzt muss ich schleunigst wieder neue Kaninchen anschaffen, sonst hört Teddy wieder auf zu fressen.

Stand: 21.07.06

 

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