Tommy

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Tommy habe ich in einem Zoogeschäft im Dezember 1998 gekauft. Damals wusste ich nicht viel über diese Tiere. Mit heutigem Wissen, würde ich gleich zwei Chinchillas anschaffen sowie in einem geeigneten und geräumigen Gehege halten.  

 

Auf diesem Bild ist Tommy ca. 1 Jahr alt.

 

 

 

 

 

 

Behausung

Leider haben wir nicht so viel Platz für ein großes Gehege. Sein Käfig hat die Maße 90x80x50 (Breite x Höhe x Tiefe).

Der Käfig ist nicht gerade groß. Aber er hat drei Sitzbretter, eine Röhre in der er sich verstecken kann (ist sein Lieblingsplatz) und ein Häuschen (inzwischen schon das dritte, die anderen beiden bestanden zum Schluss nur noch aus zwei Seitenwänden mit halben Dach=>völlig zernagt)

Da er bisher allein lebte, habe ich es noch nicht probiert, ihm ein zweites Chinchilla dazuzusetzen. Aber so wie er auf die Kaninchen reagiert, würde es bestimmt Probleme geben. Sobald ein Kaninchen in der Nähe ist, reagiert er sehr aggressiv.

 

Anmerkung vom 26.07.06:

Sobald wir in eine größere Wohnung umgezogen sind, bekommt er auch eine größere Behausung. Der Käfig steht zwar vor einer Heizung, aber diese ist immer aus, auch im Winter.

Im April 2005 hat er mir Sorgen gemacht. Er wollte einfach nicht mehr fressen. Bei Nagetieren kann das ziemlich schnell zum Tod führen, da der Darm immer gefüllt sein muss. Ich bin mit ihm natürlich sofort zum Tierarzt gegangen. Dort wurde er gründlich untersucht, aber es wurde nichts festgestellt, woran es gelegen haben könnte. Ich bekam vom Tierarzt ein Pulver zum anrühren von Päppelbrei, das so genannte Critical Care. Das bekam er dann dreimal am Tag per Spritze (ins Mäulchen) eingeflösst. Das mochte er überhaupt nicht. Zum einen schon nicht, weil er es nicht mag in die Hand genommen zu werden (jedes mal musste man ihn in seinem Käfig erstmal einfangen) und zum anderen mochte er den Brei nicht. Er frisst noch nicht mal normale Pellets. Jedenfalls hat er immer sein Köpfchen weggedreht und das meiste des Spritzeninhalts ging vorbei. Schöne Schweinerei war das immer. Drei Wochen später wollte er immer noch nicht allein fressen. Ich hab mir schon richtig Sorgen gemacht. Also informierte ich mich im Internet, ob es ähnliche Fälle gab oder gibt. Daraufhin probierte ich es mit Babyfruchtbrei Richtung Apfel Banane. Man sollte es eigentlich mit dem Päppelbrei mixen, aber das wollte er auch nicht. Also habe ich ihm den Babybrei pur mit etwas Wasser vermischt gegeben. Und siehe da, er hat alles weggeschleckt und zwei Tage später hat er wieder von allein gefressen. Jetzt springt er rum und frisst, als wenn nichts gewesen wäre.

Tommys Lieblingsbeschäftigungen sind: Blödsinn anstellen wie z. B. Pflanzen anfressen, Tapete abreisen, Kabel anknabbern

Das ist Tommy

Frühjahr 2005

Hier wache ich

Frühjahr 2005

Kuscheln nach der Zwangsernährung

Frühjahr 2005

Herbst 2005

Tommy und Leckerlis

Dezember 2005

30.05.2006

Am Dienstag habe ich festgestellt, dass Tommy mal wieder nicht frisst und nicht köttelt. Am nächsten Tag begannen wir mit der Zwangsernährung durch Critical Care (mit Hilfe einer Spritze). Des Weiteren befürchtete ich, das Tommy eine Verstopfung hat (evtl. hervorgerufen durch die Aluverpackung der Schoko-Ostereier, die er hin und wieder geklaut hatte). Am Donnerstag bemerkte ich abends beim Füttern, das er am Afterausgang eine zähflüssige gelbe Flüssigkeit (Eiter?) hatte. Als ich diese weggewischt hatte, guckte aber immer noch etwas aus der Afteröffnung heraus. Ich war felsenfest der Meinung, das dies der Darm (Darmverschluss) war. Ich geriet in Panik. Am Freitag wurde er dem Arzt vorgestellt. Der After sah wieder normal aus. Der Arzt konnte auf jeden Fall eine Verstopfung ausschließen. Jedoch fühlte er am Bauch eine Verhärtung (die Alufolie?). Wir teilten dem Arzt dies mit, das Tommy hin und wieder Schoko-Ostereier gefressen hatte und wahrscheinlich auch ein Stück der Folie. Der Arzt war aber der Meinung, das dann mit hoher Wahrscheinlichkeit schon viel eher Probleme aufgetreten wären. Er hatte uns den Vorschlag gemacht, das Tier zu röntgen. Wir willigten ein. Auf dem Bild konnte man deutlich einen kleinen Fremdkörper (im hinteren Darmteil) erkennen, wo der Arzt sagte, dass dieser so klein ist, um wieder ausgeschieden zu werden. Weiterhin konnte man eine Verdunklung (im vorderen Bereich, Brust) erkennen, dies könnte ein Tumor sein. Der Arzt ist der Meinung, das eine OP zu problematisch werden könnte, da Tommy schon 8 ist. Eine leichte Aufgasung wurde auf dem Röntgenbild auch erkannt. Tommy bekam daraufhin eine Spritze zur Anregung des Stoffwechsels und er wird weiterhin von uns gefüttert. Geköttelt hat er immer noch nicht.

Norbert hat Tommy aus dem Käfig zum füttern gefangen

Die Spritze zum Füttern lag schon bereit

Tommy wurde für den Transport zum Tierarzt verpackt

Abwehrhaltung, sobald wir in die Nähe des Käfigs kommen werden wir lautstark angemeckert. Wenn man nicht aufpasst bekommt man ein Urindusche. Er mag es überhaupt nicht in die Hand genommen zu werden.

Sonntag, 05.06.06

Heut morgen saß er schlapp in seiner Toilettenecke und fiepte uns an. Der Käfig stand offen, aber er wollte nicht raus. Nachdem Mittag war er plötztlich wieder ziemlich fit, so dass er bis 19 Uhr in der Wohnung umher sprang und sich unter der Küche versteckte.

Sammy zu Besuch bei Tommy auf dem Käfig

Am Dienstag den 06.06.06 wurde Tommy wieder dem Arzt vorgeführt. Dieser war wieder ein wenig ratlos und gab ihm diesmal eine Antibiotikaspritze. Am Freitag den 09.06.06 und Montag den 12.06.06 wurde diese Prozedur wiederholt. Tommy hat immer noch nicht mit fressen angefangen und köttelt immer noch nicht. Inzwischen bekommt er einen Mischbrei aus Babyfruchtmus Apfel/Banane, Wasser und Critical Care.

 

 

Tommy hat sich`s gemütlich gemacht

 

13.06. bis 19.06.2006

Da Tommy sich immer verkrampfte und aussah als wolle er Kot absetzen, es aber nicht konnte, hatte ich beim TA in Wolfsburg nachgefragt, ob es irgendetwas gibt, was man zum abführen geben kann. Es wurde auch mitgeteilt, das es etwas gibt (Karlsbader Salz), aber mir wurde es nicht ausgehändigt. Im Internet hatte ich von Karlsbader Salz bzw. Emser Salz gelesen, was man in das Trinkwasser mischt. Ich dachte mir ich gebe ihm wenigstens einen Salzleckstein, den er bis dahin nicht hatte. Er hat auch eifrig daran geleckt. Des Weiteren gaben wir ihm weiterhin den Brei ein, man merkte aber schon das er immer länger beim fressen brauchte und das er immer ruhiger wurde. Er saß nur noch in seinem Häuschen und beim Auslauf versteckte er sich hinter dem Fernseher und kam nicht mehr hervor. Am Sonntag, den 18.06.06 hatte er am Nachmittag starke Schmerzen. Er fiepte, winselte und verkrampfte sich und machte einen Buckel. Als ich dann gegen 23.30 Uhr von einer Freundin wiederkam, hüpfte er wieder munter im Käfig umher. Ich sah in den Käfig und er hatte die Toilettenecke, die Sitzbretter, das Sandbad und sich selbst voll "geschissen". Wir reinigten gleich alles und in der Toilettenecke kam ein Pfropfen zum Vorschein, ca. 3 cm lang und 0,5 cm dick. Das war wohl die Verhärtung die der Arzt gefühlt hat. Mit dem Brei haben wir dieses Teil immer weiter nach hinten geschoben, bis es raus musste. Inzwischen habe ich den Arzt gewechselt. Dort wurde er nochmals untersucht. Die Verhärtung konnte der Arzt nicht mehr fühlen. Allerdings hat er nochmals die Zähne überprüft und festgestellt, das er schiefe Backenzähne hat und wohl jetzt öfter Probleme mit dem Fressen haben wird. Er bekam folgende Medikamente, um den Darm wieder auf Vordermann zu bringen: 2x1 ml Stullmisan, 2x1 Tropfen Metacam und Bird Bene Bac. Der Kot sieht inzwischen auch schon wieder wie Kotköttel aus.

Tommy hat bis Donnerstag, den 22.06.06 allein gefressen und war putzmunter. Am Freitag ist mir jedoch aufgefallen, dass er schon wieder nicht mehr fressen will und nur noch im Häuschen hockt. Köttel kamen auch keine mehr. Also wurde er am Samstag wieder zwangsgefüttert. Bereits am Sonntag Abend hat er wieder Kot abgesetzt und begann zu fressen. Trotzdem kam er am Montag, den 26.06. wieder zum Arzt und blieb dort zur Zahnsanierung. Momentan springt er rum wie ein junges Reh. Er bekam wieder Metacam und Baytril.

Seit der Zahnsanierung geht es ihm blendend und ist so frech wie vorher. Er frisst und köttelt ohne Probleme. Ich versuche ihn nun auf reine Pelleternährung umzustellen und das bei einem Pelletmuffel.

Mir ist aufgefallen, dass Tommy hin und wieder einen Buckel macht. Ich befürchtete schon, dass er Leberschäden (Ziegenrücken) hat. Der Arzt tastete ihn ab und stellte fest, dass er leichte Aufgasungen hat, dadurch Bauchweh und aus diesem Grund würde er den Buckel machen. Er raspelte auch noch mal an seinen Zähnen rum. Ich sprach ihn auf den Ziegenrücken an und er meinte, dass was ich mit ihm mache (also Futterumstellung auf reines Pelletfutter) ist in Ordnung und schon eine Leberdiät. Er bekommt wieder Stullmisan für den Magen-Darm-Trakt.

Ach ja, ich hab mir überlegt ihm doch noch einen Gefährten zu besorgen. Hab mich auch schon informiert, wie man Chinchillas vergesellschaftet. Norbert ist davon natürlich nicht so begeistert und ist der Meinung, dass er schon so lange allein ist und auch allein bleiben soll. Vielleicht kann ich ihn ja noch umstimmen. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert.

Tommy geht es sehr gut. Am Montag (31.07.06) ist das Futter Berkel Kräuter Gold, welches ich über das Internet bestellt habe und mir von anderen Chinchillahaltern empfohlen wurde, eingetroffen. Nun mische ich die Pellets aus dem Zooladen mit den Pellets von Berkel. Tommy bekommt nun schon seit zwei Wochen nur noch Pellets und Heu sowie ein wenig getrockneten Löwenzahn und Mariendistel. Ich habe das Gefühl dass er durch die Futterumstellung viel vitaler ist und dass sein Fell flauschiger geworden ist.

Inzwischen suche ich verstärkt nach einem Chinchilla-Böckchen. Es ist gar nicht so einfach ein Chinchi-Böckchen zu finden, welches abgegeben wird und noch dazu in der Nähe sein soll. Heut (09.08.06) hab ich eine E-Mail an den Tierschutz in Braunschweig geschrieben, ob diese ein Böckchen da haben.

Der Tierschutz in Braunschweig hat sich nicht gemeldet. Dafür habe ich über das Internet eine Dame in Hannover ausfindig gemacht, die ihre nach gezüchteten Chinchillas preisgünstig abgibt. Mehr dazu bei Charly und Zusammenfuehrung.

Gestern (24.08.06) war ich noch mal mit Tommy sowie auch mit Charly beim Tierarzt. Tommy machte komische Bewegungen mit dem Mäulchen. Der Arzt hat nochmals ein paar Zahnspitzen abgeraspelt und sagte, dass ich jetzt regelmäßig kommen müsste. Die Zahnprobleme wären genetisch bedingt.

Tommy hat seit einigen Tagen Matschköttel (Durchfall bzw. zu weicher Kot). Aufgrund dessen besuchte ich bereits am Samstag (16.09.06) den TA, um dies untersuchen zu lassen. An der Ernährung kann es ja nun eigentlich nicht mehr liegen. Er frisst nur noch Pellets, Löwenzahn, Mariendistel und etwas Heu. Er bekam eine Spritze zusammengesetzt aus 3 Mitteln (welche das waren konnte ich nicht erkennen) gegen den Durchfall. Weiterhin wird er mit Bird Bene Bac und Stullmisan behandelt.

Am 29.09.06 hat Tommy eine erneute Zahnsanierung bekommen. Diese hat er wieder gut weggesteckt und er ist fit wie ein Turnschuh. 5 Tage lang hat er Baytril bekommen und zusätzlich habe ich ihm Bird Bene Bac gegeben, damit der Kot nicht wieder weich wird. Ende Oktober soll er noch mal zur Kontrolle.

Die Kontrolle fand erst im Januar 2007 statt, weil wir zwischendurch umgezogen waren. Im Januar wurde bei Tommys Zähnen nichts gemacht, denn zu diesem Zeitpunkt gab es keine Zahnspitzen oder sonstigen Gründe die Zähne zu begradigen. Nun im Februar 2007 stellte ich fest, dass er nicht richtig frisst. Er braucht sehr lange, um ein Pellet zu knabbern. Als ich ihn untersuchte, habe ich festgestellt, dass seine unteren Schneidezähne schon im Zahnfleisch verschwinden und die oberen dagegen zu lang geworden sind. Außerdem begann er auch mit den Zähnen zu knirschen (Schmerzanzeichen). Ich entschied, am 17.02.07 wieder zum Tierarzt zu fahren.

Die Tierärztin untersuchte seine Backenzähne. Diese haben nun wieder Spitzen, welche beginnen ins Zahnfleisch zu wachsen, das Untersuchungsbesteck roch etwas eitrig (er bekommt momentan Baytril, Metacam und BBB). Die oberen Schneidezähne müssen gekürzt und die Backenzähne geraspelt werden. Dazu bekommt Tommy am Montag, den 19.02.07 unter Vollnarkose eine Zahnsanierung.

Am Montag den 19.02.07 war mein Tommy wieder beim TA zur Zahnsanierung. Norbert hat ihn am Nachmittag wieder abgeholt, da ich arbeiten war. Ihm wurde rechts oben ein vereiterter Zahn gezogen, die anderen Backenzähne wurden begradigt und die oberen Schneidezähne wurden gekürzt. Es geht ihm soweit gut, nur er mag noch keine Pellets fressen. Aus diesem Grund bekommt er Brei mit der Spritze, welchen er auch teilweise freiwillig schleckt.

Heut am 23.02.2007 war Tommy wieder zur Kontrolle beim TA. Zahnspitzen waren keine mehr zu sehen. Allerdings roch es immer noch eitrig. Des Weiteren sieht das Fell um das eine Auge etwas feucht aus. Die TÄ meinte, dass er evtl. noch ein Zahnwurzelproblem haben könnte, was man aber nur mit röntgen feststellen könnte. Man kann ihm ja nicht einfach alle Zähne ziehen. Aus diesem Grund muss er nächste Woche nochmals zur Zahnkontrolle. Außerdem habe ich die TÄ auf die weiß werdenden Zähne angesprochen (Calciummangel). Daraufhin hat sie im Chinchillabuch nachgeschlagen, ob es ein bestimmtes Präparat für Chins gibt, konnte aber nichts finden. Daraufhin fragte ich sie, wie es mit Calcipot (aus der Apotheke) aussieht. Da meinte sie, dass ich ihm das geben könnte. Außerdem bekommt er weiterhin Baytril, BBB und Metacam. Breinahrung bekommt er auch weiter, da er sich immer noch weigert feste Nahrung aufzunehmen.

                                                 (diese Fotos zeigen mich beim Brei füttern)                 

Am 15.03. war Tommy das letzte Mal beim TA. Dort wurde festgestellt, dass die Entzündung weg ist und es auch nicht mehr eitrig roch. Medikamente bekommt er derzeitig keine, außer ne halbe Calcipot Tablette pro Woche. Seine oberen Schneidezähne sind schon wieder ganz schön lang und müssen demnächst wieder gekürzt werden. Die unteren Schneidezähne sind dagegen immer noch zu kurz. Er wird immer noch von mir mit Brei gefüttert. Gestern (19.03.) hat er sich auf die Kräuterschüssel gestürzt und wenigstens ein paar Kräuter gefressen. Jippieh, Freu. Dabei sortiert er die zu großen und zu schwer zu knabbernden Dinge raus und frisst nur die kleineren Blätter.

Inzwischen haben wir den 27.04.2007. Tommy frisst zwar selbständig etwas Heu, Kräuter, Grünrollis und ganz wenig Pellets, dies reicht allerdings nicht um ihn bei Gewicht zu halten. Warum, keine Ahnung. Aus diesem Grund füttere ich ihn schon seit einigen Wochen einmal täglich zusätzlich mit Pelletbrei. Vor dem Füttern wiegt er meist 450 g und nach dem füttern wiegt er zwischen 480 g und 500 g. Er schafft also ne ganze Menge Brei in einer Mahlzeit. Einmal habe ich es ausprobiert und habe ihn zwei Tage hinter einander nicht gefüttert, um zu testen, ob er dann vielleicht wieder anfängt normale Mengen zu fressen. Aber dies klappte nicht, denn nach den zwei Tagen wog er dann nur noch 430 g. Also weiter zusätzlich Brei füttern. Zum TA muss ich auch mal wieder mit ihm.

 

 

 

 

 

 

 

 



Gestern, den 12.05.07 nun war ich wieder beim TA. Ich gebe zu, dass der Abstand zwischen den TA-Besuchen zu groß war. Aber seitdem ich wieder voll arbeiten gehe (40 Stunden Woche plus Überstunden und Nebenjob auch noch) war ich immer erst nach 20 Uhr zu Hause. Da hat mein TA nicht mehr auf. Außerdem ging es ja Tommy weitestgehend gut, war ich der Meinung, aber so kann man sich täuschen.

Er hatte wieder eitrige Stellen und Zahnspitzen. Diese wurden weggeraspelt. Dabei blutete er im Mäulchen, die Zahnraspel war auch voll blutig. Daraufhin ist mir was peinliches passiert. Embarassed Ich bin in der Praxis umgekippt (Der Tierarzt hat mich noch auffangen können, nun tut mir aber trotzdem meine Schulter und ein Knie weh und ne kleine Beule habe ich am Kopf.). Kann eben kein Blut sehen, vor allem nicht bei meinen eigenen Tieren. Der Arme. Tommy hat ne Entzündungshemmende Spritze bekommen, des weiteren bekommt er nun wieder Baytril und Metacam. Bird Bene Bac werde ich ihm zusätzlich geben. - Selbständig fressen tut er auch immer noch nicht, also weiter Brei geben-

Nächste Woche werd ich wieder zur Kontrolle fahren.

Tommys Zähne sind derzeitig (den Umständen entsprechend) in Ordnung. Jedenfalls hatte er am letzten Samstag (02.06.07) keine Zahnspitzen oder eitrige Stellen. Jedoch musste ich mit ihm am 06.06.07 nochmals zum TA, da Tommy mit seinen zu lang gewordenen oberen Schneidezähnen im Käfiggitter fest hing und sich von allein nicht befreien konnte. Norbert hatte eine Kneifzange geholt und das Gitter kaputt geschnitten. Bereits im März hatte ich dem TA vorgeschlagen die Zähne zu kürzen. Davon wurde abgeraten, da zu diesem Zeitpunkt die Schneidezähne begannen aufeinander zu zu wachsen. Aber nun war es so, dass die unteren Schneidezähne kaum noch zu sehen sind und die oberen daher genug Platz hatten um zu wachsen. Naja nun sind sie wieder kürzer.

Gestern (14.07.07) musste ich mit meinem Kaninchen Leo zum Klammern entfernen zum TA. Bei der Gelegenheit hab ich Tommy mal wieder zur Zahnkontrolle mitgenommen. Der TA (ein neuer in der Tierarztpraxis) wollte sich erst einmal ein Bild von Tommys Zähnen machen. Er benutzte dafür einen Backenspreizer und eine Kiefersperre. Ich musste Tommy extrem doll festhalten, damit er seine Vorderpfoten nicht in das Behandlungsbesteck rein hält. Ich hab ihn dabei fast zerdrückt und Tommy hat es aber immer wieder geschafft seine Pfoten aus der Umklammerung zu bekommen. Der TA sagte, so hätte das keinen Zweck, er möchte ihn sich unter Narkose ansehen und dabei gleich eine Zahnsanierung durchführen. Ich sagte super, dann kann man ihn ja gleich mal röntgen, damit man sieht, wie die Zahnwurzeln liegen. Morgen bring ich ihn dafür hin und am Dienstag hole ich ihn wieder ab.

Heut (17.07.07) habe ich meinen Tommy wohlbehalten wieder zurück bekommen. Die Zahnsanierung ist super gelaufen. Er hatte keine Entzündungen oder eitrigen Stellen. Die Backenzähne wurden abgeschliffen und die oberen Schneidezähne gekürzt. Die Röntgenbilder hab ich auch begutachtet. Darauf erkannte man jedoch (zum Glück) nichts auffälliges. Die Zahnwurzeln wachsen nicht in die Augenhöhlen. Es könnte in der Zukunft (in den nächsten Jahren) mal passieren, dass die Zahnwurzeln verstärkt auf den Tränen-Nasen-Kanal drücken und sich so ein Abszess bilden könnte. Aber im Moment sieht es noch normal aus.

Seit kurzem (Anfang Juli 2007) frisst Tommy auch wieder von allein. Wie ich das geschafft hab weis ich auch nicht. Ich bin der Meinung, dass er deswegen wieder angefangen hat, weil ich feststellte, dass er einige Leckerlies zaghaft frisst, wie z. B. getrocknete Apfelstückchen. Kräuter hat er auch gefressen, nur keine Pellets. Dies habe ich mir zu Nutze gemacht. Ich habe zwischen die Pellets Kräuter gemischt, wie Kamille, Pfefferminze, Löwenzahn, Apfelpellets. Ich beobachtete ihn immer häufiger beim fressen. Das Zufüttern habe ich allmählich reduziert, bis er ein Gewicht von ca. 480 g gehalten hat. Irgendwann habe ich dann die Kräuter wieder reduziert, so dass es wieder nur Pellets gab.

Wie ich sehe hab ich schon lange nichts mehr geschrieben, wie es Tommy geht. Also ihm geht`s soweit gut. Im November 2007 bekam er noch einmal eine Zahnsanierung. Danach war ich mit ihm im Januar und März noch mal zur Kontrolle. Die oberen Schneidezähne mussten bei beiden Malen gekürzt werden. Die Backenzähne waren soweit noch in Ordnung. Heut (17.04.08) war ich auch wieder beim TA, weil ich gestern beobachtet habe, dass Tommy beim Fressen die Augen etwas zusammen kneift, was er früher nicht gemacht hat. Auch eines der Augen ist etwas verklebt. In dieses Auge wurde eine gelbe Flüssigkeit getropft, um zu sehen, ob der Tränen-Nasen-Kanal noch offen ist. Aber der ist leider zu. Die oberen Schneidezähne wurden wieder gekürzt. Die Backenzähne sind auch noch in Ordnung, jedenfalls so, dass keine Zahnsani ansteht. Eine kleine Stelle ist etwas eitrig - er bekommt Baytril und soll nächste Woche noch mal zur Kontrolle.

Heut (23.04.08) war ich wieder mit Tommy beim TA zur Kontrolle. Die Untersuchung ergab, dass die eitrige Stelle wieder gut abgeheilt ist und er erst wieder in ca. 4 bis 6 Wochen hin muss.

Anfang Juni 2008 war Tommy wieder beim TA, da seine Schneidezähne wieder gekürzt werden mussten. Er hatte auch wieder eitrige Stellen im Mäulchen, er bekam daraufhin wieder eine Antibiotikabehandlung mit Baytril. Sein Gewicht lag zu dem Zeitpunkt bei 470 Gramm, er hatte also ca. 30 Gramm abgenommen. Um ihn wieder auf sein Gewicht zu bekommen, habe ich ihm alle zwei Tage etwas Päppelbrei (Critical Care) zugefüttert. Gestern (11.07.08), war ich mit ihm wieder bei der Kontrolle. Die Schneidezähne waren noch nicht wieder zu lang, ein paar Zahnspitzen wurden an den Backenzähnen abgeraspelt. Im Moment hat er auch keine eitrigen Stellen. Sein Gewicht liegt jetzt auch ohne Zufüttern wieder bei 503 Gramm. Es geht ihm also derzeitig gut. Wenn ich jetzt überlege, dass er seit November letzten Jahres keine Zahnsanierung mehr brauchte, ist dies doch ein gutes Zeichen.

Stand April 2009
Im September 2008 war ich mit Tommy das letzte Mal beim Tierarzt wegen seiner Zähne. Inzwischen sind seine unteren Schneidezähne wieder gewachsen. Sein Gewicht hält er bei 500 Gramm und er frisst normal.

25.04.2010
Am Donnerstag den 22.04.2010 ist mir bei Tommy aufgefallen, dass er ein milchig trübes Auge bekommen hat, ein kahle Stelle im Fell hat und allgemein lustlos wirkt. Sein Gewicht betrug am Donnerstag 460 Gramm. Er hatte also abgenommen. Am Samstag, den 24.04. waren es nur noch 444 Gramm, somit habe ich angefangen ihn mit Brei zu päppeln. Einen Chinerfahrenen Tierarzt konnte ich in unserer Umgebung noch nicht finden, so dass am nächsten Samstag wohl nach Braunschweig fahren werde.

Hier die Fotos des kranken und noch gesunden Auges, sowie der kahlen Stelle:

das trübe Auge

das noch klare Auge

die kahle Stelle im Fell

April/Mai 2010

Ich war mit Tommy am Dienstag, den 27.04.2010 dann in der Tierklinik in Magdeburg. Dort stellte man eine Linsenluxation fest (Linse hat sich gelöst und ist lose im Auge). Außer das man mir noch ein Schmerzmittel gab, konnte bzw. wollte man mir dort nicht helfen. Der Augenspezialist war der Meinung, dass man Tommy damit einfach so leben lassen sollte. Der Augeninnendruck lag beim gesunden Auge bei 7 und beim kranken Auge bei 40.

Zu Hause angekommen hab ich mich über Linsenluxation http://www.tieraugenpraxis.de/default.as…eId=18&subid=11 informiert und festgestellt, dass dem nicht so. ist. Der Augeninnendruck würde sich unbehandelt zu einem Glaukom entwickeln verbunden mit einer schmerzhaften Erhöhung des Augeninnendrucks, Entzündung und Erblindung des Auges.

Also entschied ich mich Tommy für die Behandlung zu Andrea Weiland ( http://paeppelchins.de/ ) zu geben, diese hat eine Augenspezialistin Frau Dr. Eule in ihrer Nähe und wird ihn dort behandeln lassen. Am 02.05. hab ich somit Tommy und auch Charly zu Andrea gebracht.

Am Montag, den 03.05.2010 wurde Tommy dort in der Tierklinik untersucht. Andrea teilte mir dann mit, dass der Augeninnendruck nun beim gesunden Auge bei 5 lag und beim kranken Auge bei 2. Scheinbar wirkt das Schmerzmittel auch entzündungshemmend, so dass sich der Augeninnendruck so stark reduziert hat. Am 11.05.2010 wird Tommy am Auge operiert, wie es ausgehen wird kann man jetzt noch nicht sagen. Aber man will das Auge auf jedenfall erhalten.

30.05.2010 - Neuer Stand:
Das Blatt hat sich nun komplett gewendet. Tommy wurde am Auge nicht operiert. Die Augenspezialistin hat Pro & Contra abgewägt. Um die lose Linse zu entfernen, müsste das Auge um 180 Grad geweitet/geöffnet werden. Dies bedeutet einen sehr hohen Aufwand. Selbst bei einem Hund schafft man es nur  das Auge um 120 Grad zu öffen. Die Heilung würde sehr langwierig werden. Auch die Entfernung des Auges wäre sehr aufwendig und die Heilung nachher noch mehr. Die Augenspezialistin entschied sich nicht zu operieren, da Tommy bereits 12 Jahre alt ist. Er bekommt nun Augentropfen alle zwei bis drei Tage.

Problem war, das Tommy aber immer noch nicht von allein angefangen hat zu fressen. Daraufhin wurde Tommy noch mal eine Woche lang gepäppelt und unter Narkose die Zähnchen untersucht. Ein Backenzahn war minimal zu lang, dieser wurde gekürzt. Man hatte die Hoffnung, dass er dann anfängt zu fressen. Dem war aber nicht so.

Andrea fragte mich, ob es sein könnte das Tommy evtl. nen Krampf hatte (Leberbedingt) und dabei vom Brett gestürzt ist, sich dadurch das Fell gelöst hat und die Linse. Ich habe Tommy jahrelang falsch ernährt und dies könnte wirklich sein. Durch den Leberschaden ist dem Tier auch übel und daher vermutlich diese Fressunlust.

Letzte Woche am 26.05. wurde ein Blutbild gemacht - die Leberwerte sind/waren ganz schön hoch:
AST (GOT) / U/l / Normal: 15 - 45 Tommy: 130
AP / U/l / Normal: 3 - 59 Tommy: 150

Er wird bei Andi nun mit Phyto Legasel behandelt. Hoffen wir mal, dass das Mittel schnell anschlägt und er wieder anfängt zu fressen.

12.06.2010
Tommy und Charly sind aus Berlin wieder nach Hause zurück gekehrt. Tommy ist mopsfidel. Sein Einzugsgewicht betrug 410 g. Er bekommt nun sein restliches Leben lang, Phyto Legasel 200 (hochdosiertes Mariendistel-Präperat) über das Trinkwasser gereicht und Voltaren Augentropfen alle 2 Tage und nach einer Woche dann alle 3 Tage einen Tropfen.

Damit kann er gut leben.

Bei Chinfotos sind die ersten Auslaufbilder nach dem Berlin-Aufenthalt zu sehen.

Heut am 13.06.2010 wog er morgen 413 g und jetzt um 22 Uhr schon 415 g. Er arbeitet sich langsam hoch.

19.06.2010 - 22.06.2010

Am Samstag, den 19.06.2010 stellte ich fest, dass Tommy sehr oft auf der Seite liegt. Tagsüber machte ich mir keine Gedanke, da sich die Chins da ja ausruhen. Aber auch am Abend beim Auslauf war Tommy sehr zurück haltend und hockte nur unter dem Sofa. Ich dachte mir, dass er wahrscheinlich nicht genug Phyto Legasel über das Trinkwasser aufnimmt. Er hatte wieder etwas abgenommen und hatte nur noch 405 g. Ab da begann ich ihm das Phyto (halbe Tablette) in Wasser aufgelöst direkt über eine Spritze ins Mäulchen zu geben. Von da an ging es ihm von Tag zu Tag besser. Seit dem 22.06.2010 ist wieder total fit. Er war wieder bei einem Gewicht von 415 g.

Im Zeitraum vom 30.06. bis 05.08.2010 lag sein Gewicht bei ca. 430 g plus/minus. Am 07.08. hatte er plötzlich stolze 446 g und nun hält er seit dem 21.08.2010 ein Gewicht von 452 g.

12.06.2011

Tommy`s Zustand hat sich gut stabilisiert. Bis zum November 2010 kletterte sein Gewicht auf 520 g. Dieses Gewicht plus/minus ein paar Gramm hielt er bis Dezember 2010. Ab Januar 2011 ging sein Gewicht Grammweise auf 500 g zurück. Seit Mitte April 2011 hat er ein konstantes Gewicht von 475 Gramm plus/minus. Er ist inzwischen 13 Jahre alt und ihm geht es dank dem Phyto und den Augentropfen meiner Meinung nach sehr gut. Hier ein paar aktuelle Fotos:

26.06.2013

Lange nichts mehr hier geschrieben. Liegt womöglich daran das Tommys Zustand unverändert gut ist. Sein Gewicht geht immer mal hoch und runter. Seine bisher moppeligsten Zeiten waren im Zeitraum August bis Oktober 2012, da wog er sage und schreibe 575 Gramm. Zurzeit hat er ein Gewicht von 515 Gramm plus/minus.
Trotz das es ihm gut geht ist mir heut was an seinem Hinterteil aufgefallen, was etwas eigenartig aussieht. Aber ansonsten verhält er sich normal. Ich werde mal recherchieren, was das sein könnte. Hier mal ein Bild:

 

Stand: 27.06.13

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